es gibt soviel zu sagen. aber ich verbiete es mir. und habe auch keine kraft dafür. wenn ich wüsste, dass es mir dadurch besser ginge, würde ich ihm sagen, dass er fehlt, dass sie nich gut für ihn sein wird, dass ich ihn manchmal auf der straße sehe - in fremden gesichtern. dass er immer irgendwie da ist...hier ist, auch wenn ich allein im zimmer bin, aber seine stimme in meinen ohren immer leiser wird. keine nähe. er ist bloß da. es ist die einsamste zeit meines lebens. der kälteste winter. aber ich werde schweigen und den winter mit jemand neuem verbringen, denn er hat für mich nichts mehr übrig und ich muss meine gefühlsreste verdrängen. gleichgültigkeit ist die schärfste selbststrafe und sie verletzt keinen anderen ausser mir.

 


 

27.10.09 21:33
 


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Der Tote / Website (28.10.09 01:05)
Ich weiß nicht, warum ich gerade (schon wieder) das Bedürfnis habe, hier etwas zu hinterlassen.

Du wirkst so traurig und etwas bin ich es auch. Anders sicherlich, natürlich, aber trotzdem auch etwas ähnlich. Bei dir ist es ein "Er" und bei mir eine "Sie", auch ist das Problem vom Grund her ein anderes, aber weg sind sie beide.

Der Winter lässt uns alle alleine.


Kayo (28.10.09 04:02)
Es tut mir so Leid... es tut mir weh, Deine traurigen Worte zu lesen. Sie berühren wie immer auf eine Art und Weise, die verändert. Es tut mir Leid, zu hören, wie einsam Du Dich fühlst...

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