die längste nacht

gott, diese stille. die stille ist das was am meisten weh tut. ich bin wieder allein. mein körper ist wie gelähmt. ich weine nun 2 tage durch. ich kann es nicht fassen, wie tief mich dieser kalte abgehärtete mensch treffen konnte. ich versuche mir alles logisch vorzustellen, dass das alles einen sinn ergibt, dass es besser so ist.ich raffe mich auf...kann mich ablenken...fast schon lächeln und dann klingelt das handy mit einer nachricht seiner schwester 'ich hab grad gehört,was passiert ist,es tut mir so leid für dich' und schon fließen die nächsten tränen. die stille macht es. und die dunkelheit.. ich brauche eine umarmung,doch es ist keiner da. ich bin am ende und das große bett
25.10.09 20:29


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der einzige gedanke..

...dreht sich darum, wie ich diese nacht überstehe

26.10.09 00:12


es gibt soviel zu sagen. aber ich verbiete es mir. und habe auch keine kraft dafür. wenn ich wüsste, dass es mir dadurch besser ginge, würde ich ihm sagen, dass er fehlt, dass sie nich gut für ihn sein wird, dass ich ihn manchmal auf der straße sehe - in fremden gesichtern. dass er immer irgendwie da ist...hier ist, auch wenn ich allein im zimmer bin, aber seine stimme in meinen ohren immer leiser wird. keine nähe. er ist bloß da. es ist die einsamste zeit meines lebens. der kälteste winter. aber ich werde schweigen und den winter mit jemand neuem verbringen, denn er hat für mich nichts mehr übrig und ich muss meine gefühlsreste verdrängen. gleichgültigkeit ist die schärfste selbststrafe und sie verletzt keinen anderen ausser mir.

 


 

27.10.09 21:33


Ich habe abwechslung gebraucht. und hatte sie gestern dank 3 tollen freunden. bloß konnte ich nicht auf die tanzfläche, konnte mich auf kein fremdes gespräch einlassen, konnte den abend in einer fremden stadt nicht so genießen können, wie ichs sonst täte.grob gesagt, ich saß die ganze nacht an der bar und habe mich nur darüber gefreut dass sich die 3 amüsierten. 3 vergebene sonnenscheine und eine single ich. oder wie auch immer.

und nein, knutschende und rummachende pärchen gaben mir nich den rest, es war nur mein 'hinnehmen der situation' & die fehlende mühe, einen grund zum lächeln zu finden.

 

31.10.09 13:09