Übermüdet

Ich schreibe nur noch selten. Male fast gar nicht mehr. Aber mir geht es gut. Denn nur wenn es mir gut geht, muss ich nicht schreiben. Habe 'Into the wild' geschaut - einfach wundervoll & kommt wie gerufen um mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Jetzt wo ich die Ausbildung angefangen hab, hatte ich schon Pläne geschmieden,was ich mit dem Geld anfange: Dinge kaufen,auf die ich einfach Lust hab, Dinge die ich nicht brauche. Also jedem,der das Gefühl kriegt, grössenwahnsinnig zu werden, empfehle ich diesen Film.

Ansonsten ist alles beim alten - der Verstand wacht, das Herz schläft.

6.8.08 22:02


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You can't take a picture of something that's already gone

Vor mir liegt ein Berg voller Erinnerungen. Ich habe gestern meine restlichen Sachen von ihm abgeholt - auf Wunsch seiner Mutter. Ich muss zugeben,ich habe mich gefreut ihn wiederzusehen, doch er war nicht da. Ich weinte. Ich war wie erstarrt. Die vertraute Umgebung,meine Sachen in seinem Schrank...das alles war zuviel für mich. Und dann konnte ich ihn nicht mal sehen. Seine Mutter verabschiedete sich von mir mit den Worten 'Ich wünsch dir alles gute für die Zukunft' und ich realisierte,dass ich ihn nie mehr sehen würde.

Es tat weh.

Ich weinte den ganzen Tag,meine Augen waren angeschwollen,wie noch nie.

Er legte alle Geschenke,die ich ihm mal geschenkt hatte, in meine Schublade,damit ich sie mitnehme. Ich ließ sie liegen.

Ich frage mich, ob wir noch eine Chance hätten,wenn ich ihn fragen würde...

er fehlt.

Cold, cold water surrounds me now
And all I've got is your hand
18.8.08 18:05


Glücklich allein ist die Seele, die liebt.

Ich kann nichts mehr schreiben. Alle Sätze und Wörter sind verbraucht. Sie haben nur noch minimale Wirkung - für mich. Und sind kaum von Bedeutung. Diese monotonen, gradlinigen Buchstaben passen nicht zu dem was die Wörter sagen möchten. Sie möchten Menschen treffen, Schmerz vermitteln. Nicht nur gelesen und nach einer Stunde vergessen werden. Ich würde am liebsten jeden Buchstaben einzeln aufzeichnen,zu jedem Gefühl die Geschichte erzählen,jede Angst mit einer Zeichnung unterstützen. Ich kanns nicht.

Es gibt kein Wort der Welt,das das Geschehene verändern könnte,die Last der Vergangenheit,die Last meiner Fehler nehmen könnte.
Worte bewegen nichts mehr.

Ich hab Angst.

 

 


[Ich möchte ihm so gern sagen,dass er meine Familie ist. Dass es keinen Menschen auf der Welt gibt,der mich so gut kennt,wie er. Dass ich ihn vermisse. Einfach so. Ohne zu wissen, ob ich ihn liebe oder nicht. Dass er ein Teil von mir ist. Und dass ich sterben würde,wenn ihm etwas zustoßen würde. Weil er immernoch der wichtigste Teil meiner Seele ist - auch wenn ers nicht weiß....]

19.8.08 22:24


Ich träumte

Er saß da. Er hatte abgenommen und sah fertig aus. Ich lief zu ihm und schloss ihn in meine Arme. Es fühlte sich gut an.

Dann wachte ich auf und dachte wieder daran, wie schön es wäre,wenn alles wieder beim alten wäre. Als wir noch dachten,wir wären füreinander bestimmt.

 

Es gibt Fehler,die verzeiht man sich noch nach Jahren nicht. 

23.8.08 12:20


meine mutter will mich von zuhause rausschmeißen. es tut weh,wenn man realisiert,dass man niemandem mehr wichtig ist. ich werde den ganze tag durchheulen und dann hoffentlich einschlafen. schönes wochenende euch allen.

 

und wenn ich jetzt weg wäre,würde niemand um mich weinen,nichtmal basti. 

30.8.08 12:38